Let’s get loud!


Wie schon so einige mitbekommen haben, bin ich jemand, der sehr viel Rad fährt. Ich fahre auch auf der Critical Mass mit und engagiere mich für ein entspanntes und faires Verkehrsklima.

Für meine Freizeit mit Freunden im Stadtpark, die Critical Mass oder ähnliches möchte ich nun gerne ein kleines Projekt anstoßen, bei dem ich eine etwas größere Musikbox für meinen Anhänger baue.

Ziel

Der Anhänger soll auch noch für andere Dinge dienen können. Von daher darf die Box nicht fest verbaut werden und möglichst einfach adaptierbar sein. Es muss also möglich sein, sie so zu bauen, dass sie ein in sich geschlossenes System ist, welches man in den Anhänger stellt und dann verankern kann.

Die Box selbst muss Wasserdicht sein, denn die Elektronik sollte ja nicht unterwegs bei einem Regenschauer kaputt gehen. Auch soll die Box über verschiedene Möglichkeiten ansprechbar sein. Unter anderem über DLNA, Bluetooth und per USB eventuell auch.

 

Benötigtes Material

  • Anhänger
    • Der Anhänger ist der Dreh und Angelpunkt. An diesem sollte das System angepasst werden. Wichtig ist die Kippsicherheit, da man sonst in den Kurven Probleme bekommen kann.
    • Das Material sollte mindestens 40 Kilo aushalten, da es sonst recht schnell Knapp wird mit den Möglichkeiten. Wie er schlussendlich aussehen soll, muss jeder für sich und seinen Anhänger selbst wissen. Ich habe mich für Sperrholz und eine Kastenform entschieden.
  • Anhängerkupplung
    • Ich brauchte noch eine Achse an meinem Rad, da ich ein Steckachsensystem habe. Mit Schnellspanner war mir das zu unsicher.
    • Sie sollte sicher am Rad sein. Denkt daran, dass sie die meiste Kraft abbekommt.
  • Energiequelle
    • Ich habe das Glück und habe eine 63 AH Autobatterie geschenkt bekommen. Diese wird langfristig aber noch ausgetauscht. In unseren Musikanlagen Gruppen wird eine Gelbatterie empfohlen. Generell sollte es keine Flüssigbatterie sein, denn diese läuft gerne mal aus, wenn sie umfällt.
    • 63 AH reichen für ca. 4-5 Stunden, je nach Lautstärke und Anzahl der Verbraucher. Ich empfehle ein gutes Mindestmaß von 100 AH. So kommt man durch den ganzen Tag.
    • Die Batterie ist mit das schwerste Teil. Dieses sollte daher möglichst unten stehen (In meinem Anhänger war dies bis vor kurzem noch nicht möglich. Die Bilder sind nicht aktuell). So gewährleistet man, dass der Tiefpunkt des Gewichts unten ist und der Anhänger in Kurven nicht umkippt.
  • Verstärker und Lautsprecher
    • Hier sollte man schauen, wie viele Lautsprecher man nutzt. Dementsprechend muss der Verstärker diese auch versorgen können. Je nach Form, empfehle ich 2-4 Höhen, 2-4 Mitten und 1-2 Tiefen. 1 Subwoofer reicht aus. Wenn man aber nur kleine Tiefen hat, sollten diese die gleiche Anzahl wie die Mitten und Höhen haben. Die Anordnung der Lautsprecher ist dabei sehr wichtig, da der Klang bei der Fahrt variiert. Jemand, der hinten ist, hört es anders als z.b. auf der Seite.
  • Ansteuerung
    • Ich habe mittlerweile das Radio rausgeschmissen und verwende ein Raspberry Pi. Dieser verbraucht wesentlich weniger Strom und ich spare eine halbe Stunde, nur durch den Ausbau des Radios. Wer näheres dazu wissen möchte, kann gerne kommentieren.

Da ich alles bereits Zuhause hatte, brauchte ich nichts kaufen. Wer dennoch wissen möchte, welche Teile explizit eingebaut wurden, kann gerne kommentieren.

Entstehung

Freundlicherweise hat Eric mir das Teil zusammen gebaut. Nach dem zusammenbau wurde die Box in meinen Anhänger gequetscht. Zuhause habe ich ihn mit einem antrhazitfarbenden Wetterschutzlack für Holz lackiert. Ist allerdings immer noch nicht fertig. Die Reifen sind leider nicht wirklich geeignet und einer hatte schon einen Platten. Diese werden nun von meiner Werkstatt unplattbar gemacht.

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Ergebnis

Das Ergebnis kann sich jetzt schon sehen lassen. Super Sound, sehr klar und natürlich, sehr Laut!!! Nur einer der Räder muss leider noch getauscht werden, weil es zu sehr eiert.

Als nächstes wird noch Licht eingebaut, welches als Rücklicht und als Lichtshow dienen soll. Was genau, werde ich euch zeigen, wenn es soweit ist. Auch ist schon eine CC Flagge auf dem Weg zu mir, die ich an den Hänger bauen möchte.

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Änderungen und Anpassungen

Raspberry Pi und USB Ladestation (Radio noch eingebaut, aber nicht mehr aktiv.)

Das Case ist aktuell aus Pappe und ist ein Prototyp. Später wird es identisch aus Holz nachempfunden.

Die Tiefen der seitlichen Lautsprecher sind mittlerweile ausgebaut. Da dort nun Platz ist, wird die Autobatterie nach unten gelegt und so erhalte ich einen besseren Tiefpunkt. So kann ich die Fehlkonfiguration bei der Erstellung nun beheben.

Bauteile:

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Beleuchtung

 

Beleuchtung Teil 2