Test der Icy Box Air


 

Erneut habe ich die Ehre, ein Gerät von Raidsonic zu testen. Heute ist es die IcyBox IB-MP401 Air. Eine Wlan Musik Streaming box. Der erste Eindruck ist sehr gut. Die Verpackung ist stabil und schützt vor äußeren Einflüssen. Beim Öffnen sieht man sofort die Box und das Zubehör.

 

 

Verpackung und Zubehör

 

  • Icy Box Air
  • Antenne für das Gerät
  • Chinch zu Klinke (3,5) Kabel
  • Mikro USB Kabel für die Stromversorgung
  • Netzteil
  • Kurzanleitung

Die Box sieht sehr wertig aus und fühlt sich auch so an. Gebürstetes Metall mit dem Raidsonic Schriftzug oben drauf in Silber.

 

Inbetriebnahme

Die Hardwareseitige Einrichtung geht recht schnell. Antenne angeschraubt und die nötigen Kabel an die Anlage und die Steckdose gesteckt, dauerte lediglich ein paar Sekunden. Sofort leuchtet die Powerlampe auf und die Box nimmt ihren Betrieb auf. Hier kann man noch mal die hintere Ansicht mit den Anschlüssen sehen:

 

  • Mikro USB Anschluss für Strom
  • Antennenanschluss geschraubt
  • Reset Knopf
  • Optische Kabelbuchse (SPDIF)
  • Klinkenbuchse
  • USB Anschluss

Kommen wir zur Software. Die Box gibt sofort ein Wlan Signal aus, mit welchen man sich per Handy, Laptop oder anderem verbinden kann. Als erstes sollte man die Grundeinstellungen der Box ändern, da sonst jede beliebige Person auf das Gerät zugreifen kann. Name der Box sowie Sicherheit des Wlan Adapters kann man dort direkt einstellen. WPA2 Unterstützung ist vorhanden, was ja mittlerweile der Standard ist. Nachdem man dies getan hat, bietet die Box einem 3 Möglichkeiten. Die erste ist, das Gerät direkt zu bedienen und sich per Wlan mit ihr zu verbinden. Die zweite Möglichkeit ist, die Box mit dem internen Wlan im Haus zu vernetzen. So könnte man von jedem Gerät im Netzwerk auf die Box zugreifen und Musik in den ausgewählten Raum streamen. Die dritte Möglichkeit ist unabhängig von den ersten beiden. Man könnte einen USB Stick mit Musik an die Box stecken. So könnte man mit beiden Möglichkeiten auf die Box zugreifen und die Musik auf dem Stick direkt abspielen. Dies funktioniert sehr gut und auf Anhieb ohne Probleme.

Ich habe nun das Gerät in mein Netzwerk gebracht. Dazu bin ich nur auf die Interneteinstellungen gegangen und habe mein Wlan Netz ausgewählt, das Passwort eingegeben und schon ist die Box im internen Netzwerk. Beachtet, dass die IP Adresse (10.1.1.1) sich ändert, sobald ihr das Gerät in eurem Netzwerk habt. Schaut einfach in euren Router oder DHCP Server. Um sicher zu gehen, dass sich nicht nach einem neuen Start die Adresse ändert, solltet ihr der Box eine statische IP in eurem Router vergeben.

Um die Box nutzen zu können benötigt man einen Player, der DLNA unterstützt. Der Windows Media Player tut dies, den ich aber bisher nie genutzt habe und da auf der Kurzbeschreibung der Media Monkey empfohlen wurde, habe ich ihn mir kurzerhand heruntergeladen und installiert. Die Box wurde direkt erkannt und ich konnte per Klick die Musik, die ich in der Bibliothek hatte, auf dem Gerät abspielen lassen. Dies funktionierte sogar unabhängig von der Musik im Wohnzimmer, die direkt über meine Anlage lief.

Für Android habe ich das Ganze mit dem MX Player umgesetzt. Dies ging auch schnell und problemlos von der Hand, wie alles mit diesem Player.

 

Fazit:

Schlussendlich kann ich sagen. Das Gerät ist eine sehr gute Wahl, wenn man einen entfernten Raum mit Musik von seinem eigenen PC versorgen will und dort schon eine Anlage hat. In meinem Fall war es die Küche, in der ich dieses Gerät getestet habe und nutze. Probleme mit der Verbindung traten nicht einmal auf und die Qualität ist sehr gut (Diese ist natürlich eine subjektive Meinung. Zudem hängen noch mehrere Faktoren von der Soundqualität ab. Achtet also auf eine gute Anlage und eine stabile Verbindung). Das schöne ist, dass man auch andere Musik zeitgleich im zweiten Raum abspielen kann. So wären Beispielsweise Familienmitglieder nicht von der gleichen Musik gestört, sondern können einfach ihre eigene Musik über den PC streamen lassen. Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Gerät und kann es vorbehaltlos weiterempfehlen. Die Einrichtung ist für Neulinge anfangs vielleicht etwas knifflig aber man braucht nicht lange, um alles zu verstehen.


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Über Alex

Als jahrelanger Leiter und Anführer der Community, ist Alex die Kernfigur, die das Projekt antreibt. Er organisiert Meetings, entwickelt Lösungen, die für die Communitymitglieder von Nutzen sein können und ist ein gern gesehener Gast bei Partnern. Er nimmt sich allen Problemen an und versucht es stets jedem Recht zu machen.

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